Fluch oder Segen? Berlin diskutiert über die autofreie Friedrichstraße

Eine richtige Flaniermeile sei die Straße nicht geworden, heißt es. Wirtschaftsleute befürchten, dass Läden schließen. Andere sagen: Erst mal abwarten!

Tassenklirren statt Straßenlärm: Ein Teil der Friedrichstraße in Mitte ist bis Ende Januar 2021 für Autos gesperrt.
Tassenklirren statt Straßenlärm: Ein Teil der Friedrichstraße in Mitte ist bis Ende Januar 2021 für Autos gesperrt.Imago Images/ Bernd Friedel

Berlin-Eines fällt sofort auf: die Ruhe. Seitdem auf einem Teil der Friedrichstraße keine Autos mehr fahren, ist der Lärm verschwunden. Wer die Augen schließt, vernimmt allenfalls das Klappern des Geschirrs in den Cafés, das Geräusch von Schuhsohlen auf dem Trottoir und das Sirren, das Fahrradreifen bei hohem Tempo erzeugen. Abgesehen von einigen Kraftfahrzeugen, die trotz des Verbots unterwegs sind, ist kein Auto zu hören. Der Abschnitt zwischen der Kronen- und der Französischen Straße, an dem sich auch die Galeries Lafayette befinden, ist seit knapp einer Woche Schauplatz des Verkehrsversuchs „Friedrich the Flâneur“. Mitten in Mitte ist eine Oase der Ruhe entstanden. Das finden manche schlecht, manche aber auch gut.

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