Der Verkehr tost, der Bürgersteig ist hart, das Wetter schlecht und der Kollaps nah. Als ob ein Hunger-und-Durst-Streik nicht schon strapaziös genug wäre. Noch dazu ist es ein grauenhafter Ort, an dem die kleine Gruppe afrikanischer Männer seit dem Wochenende mit einem Hungerstreik versucht, ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht zu erlangen und Veränderungen im Asylrecht zu erzwingen. Am Alexanderplatz Ecke Alexanderstraße liegen sie seit fünf Tagen rund um die Uhr auf dem Bürgersteig. In der Nacht zu Mittwoch haben sie ihren Hungerstreik noch ausgeweitet und auch das Trinken eingestellt. Seitdem kollabieren die Männer in immer kürzeren Abständen.

Von 25 hungern noch 12

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