Seit mehr als einem Jahr campieren Dutzende junge Männer aus afrikanischen Ländern in Zelten auf dem Kreuzberger Oranienplatz. Jetzt wollen sie endlich umziehen und zwar fast alle und am liebsten sofort. Lieber heute als morgen. So schnell ist allerdings die Verwaltung nicht. Anstatt einen Umzugsplan aus der Schublade zu ziehen, wird nun erstmal ein Arbeitskreis gegründet. Seine Aufgabe: einen geordneten Umzug vorbereiten. das kann dauern.

Wie berichtet, hatte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) den Flüchtlingen ein weiteres Haus als Unterkunft angeboten. 102 der Flüchtlinge könnten noch in dieser Woche in ein ehemaliges Hostel an der Gürtelstraße in Friedrichhain einziehen. Die Flüchtlinge nahmen den Senator beim Wort. „Niemand will hier mehr schlafen“, sagte Bashir Zakaria, einer der Flüchtlingsvertreter, der auch an den Verhandlungen mit dem Senat beteiligt war, während einer Versammlung auf dem Oranienplatz. Gemeinsam mit mehreren Dutzend Männern besichtigte Zakaria die Unterkunft. Den meisten scheint das Haus mit Drei- und Vierbettzimmern, Duschen, Toiletten und Küchenzeilen gefallen zu haben. Jetzt wollen sie da rein.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.