Das Geschäft des Exilanten ist Hoffen. So formulierte es Bertolt Brecht einmal. Und so steht es auf einem Bild mit dem Gesicht des Dichters im Eingangsbereich der Flüchtlingsunterkunft im Askanierring in Spandau. Hier leben etwa 170 Menschen, 120 von ihnen sind vor gut drei Wochen aus der Gerhart-Hauptmann-Schule in den ockerfarbenen Backsteinbau gezogen. Viele von ihnen hoffen nun. Sie hoffen, dass die Stadt ihre Fälle wohlwollend prüft, wie im Einigungspapier von Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) versprochen. Sie hoffen darauf, am Ende in Deutschland bleiben zu dürfen.

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