Yaser Al Agha* hat es geschafft, noch nicht ganz, aber fast. Seit der 29-Jährige vor einem Jahr nach Deutschland kam, lief es gut für ihn. Sofern man das behaupten kann für einen jungen Mann, der alles zurückgelassen hat, was ihm lieb und teuer ist: seine Familie, Eltern und neun Geschwistern, seine Möglichkeit, in seiner Heimat eine Existenz aufzubauen und eine Familie zu gründen.

Al Agha hat Syrien vor einem Jahr verlassen, seine Heimatstadt Deir ez-Zor, ein paar hundert Kilometer von Palmyra entfernt, der berühmten antiken Oasenstadt, ist umzingelt von den Terroristen des sogenannten Islamischen Staates. Al Agha sah in Deir ez-Zor keine Perspektive für sich. „Ich wollte nicht in die syrische Armee eingezogen werden, ich wollte nicht in den Krieg ziehen und mein Leben verlieren. Es gab für mich nur die Möglichkeit zur Flucht. Ich hasse den Krieg!“, erzählt er.

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