Berlin - Die seit knapp zwei Wochen am Brandenburger Tor protestierenden Flüchtlinge wollen zunächst bis zum 15. November auf dem Pariser Platz ausharren. Bis dahin sollten weitere Gespräche mit verantwortlichen Politikern zu den Anliegen der Flüchtlinge geführt werden, sagte einer ihrer Sprecher am Montag in Berlin. Die Protestierenden fordern eine Änderung der Asylgesetzgebung in Deutschland. Unter anderem plädieren sie für eine Abschaffung der sogenannten Residenzpflicht und fordern einen Abschiebestopp. Zudem kritisieren sie die Unterbringung von Asylbewerbern in Heimen.
Die Anmeldung der Demonstration ist unbefristet genehmigt, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage. Wenn es zu Überschneidungen mit anderen Versammlungen an dem prominenten Ort in der Stadt geben sollte, werde es Gespräche mit dem Anmelder geben.

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