Berlins neuer Flüchtlings-Koordinator Dieter Glietsch (SPD) hat auf die zunehmend angespannte Lage vor der Flüchtlings-Anlaufstelle Lageso mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen reagiert. Gleichzeitig räumte der Senat am Donnerstag ein, dass derzeit viele Asylbewerber und Einwanderer nur mit dem Nötigsten versorgt werden können. Wegen des immer weiter steigenden Ansturms gehe es nur noch darum, „eine Mindestversorgung der neu eintreffenden Flüchtlinge sicherzustellen“.
Vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin-Moabit sollen künftig 76 statt bisher 24 Wachleute von Sicherheitsfirmen bei der Koordinierung und Betreuung von Flüchtlingen helfen. Außerdem soll die Polizei ständig präsent sein. Das beschloss der Flüchtlings-Koordinierungsstab des Senats, den der frühere Polizeipräsident Glietsch leitet.

In den vergangenen Tagen hatte sich der Ärger der Asylbewerber und Einwanderer über stunden- und tagelanges Warten teilweise in gewalttätigen Auseinandersetzungen entladen. Auch am Donnerstag warteten schon ab dem frühen Morgen wieder Hunderte Menschen auf ihre Registrierung.

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