Die Besetzung der St. Thomas-Kirche in Kreuzberg ging auch am Freitag weiter. Die Gemeinde mahnte am Nachmittag ein Ende der Besetzung an, erlaubte es den zehn Asylbewerbern und fünf Unterstützern aber, bis Samstag in der Kirche zu übernachten. Ein Daueraufenthalt in dem Gotteshaus sei jedoch unmöglich, erklärte die Gemeindepfarrerin Claudia Mieth. Den Flüchtlingen, die sich seit Donnerstagabend in der Kirche am Mariannenplatz aufhalten, wurde zugleich Unterstützung bei der Suche nach Notunterkünften zugesagt.

Mit der Aktion wollen die Flüchtlinge ein Bleiberecht in Deutschland erwirken. Zunächst hatten etwa 100 Menschen am Donnerstagabend das Gotteshaus nach der Abendandacht nach eigenen Worten besetzt, 15 von ihnen blieben über Nacht. Unter den Migranten sollen sich Bewohner des früheren Flüchtlingscamps am Oranienplatz befinden.

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