Zwischen den zwei bunten Gebäuden blühen Osterglocken. Dahinter, unter hohen Kiefern, sitzen Familien auf Holzbänken. Längst ist der Alltag in Berlins erstem Containerdorf für Flüchtlinge eingezogen. Anfängliche Proteste gegen die Unterkunft an der Alfred-Randt-Straße, die seit Ende vorigen Jahres von etwa 380 Menschen bewohnt wird, sind Hilfsbereitschaft aus der Nachbarschaft gewichen. Doch die Köpenicker Idylle hat einen Makel: Ein Anwohner hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Er sagt, beim Bau der Unterkunft sei gegen das Naturschutzgesetz verstoßen worden. Die Anzeige liegt bei der Staatsanwaltschaft. Kommt sie vor Gericht, könnten Haftstrafen bis zu fünf Jahren oder Geldbußen bis zu 10 000 Euro verhängt werden.

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