Berlin - Der Pavillon an der Carola-Neher-Straße ist abgebaut. Die meisten der jungen Leute, die seit Montag dort rund um die Uhr campierten, weil sie die Menschen in dem umstrittenen Hellersdorfer Flüchtlingsheim schützen wollten, sind am Donnerstag weitergezogen. Ihnen wurde vom kommunalen Wohnungsunternehmen Stadt und Land eine Drei-Zimmer-Wohnung im Kiez vermittelt. Von dort wollen sie jetzt ihre Aktivitäten koordinieren. Initiator Dirk Stegemann sagt: „Wir sind dabei, andere Strukturen aufzubauen.“ Die möblierte Wohnung, die die Stadt und Land seit zehn Jahren als Musterwohnung nutzt, solle als Anlaufpunkt für Hilfesuchende dienen. Ihre Adresse werde in Kürze öffentlich bekanntgegeben. Die Aktivisten haben einen Mietvertrag für drei Monate.

Sicherheitskonzept wird erstellt

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