Schönefeld - Am Eingangstor prangt das Brandenburger Wappen samt Adler. Drumherum sind rote Spritzer am grünen Gitterzaun zu sehen, von einem Farbbeutelwurf in der letzten Nacht. Es gibt viele Menschen und Organisationen, denen die neue Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber am neuen Flughafen BER ein Dorn im Auge ist. Zu ihnen gehört auch Brandenburgs Landesregierung, die das Flughafenasyl ablehnt, nun aber die dafür zuständige Einrichtung in Schönefeld betreiben muss.

Innenminister Dietmar Woidke (SPD), der oberster Hausherr ist, besuchte am Mittwoch die Unterkunft für Flüchtlinge. „Wir setzen geltendes Recht um“, sagte er zur Begründung, warum die Einrichtung eröffnet wird, bevor der Flughafen Berlin-Brandenburg in Betrieb geht. Zugleich tue das Land alles dafür, das Gesetz zum Flughafenasyl abzuschaffen oder doch abzumildern. „Ich hoffe sehr, dass uns das Land Berlin im Bundesrat unterstützt.“

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