Einmal war es schon soweit: Mehrere Tage lang blieb die Zentrale Aufnahmeeinrichtung des Landes Berlins (ZAA) im September vergangenen Jahres geschlossen; bis dahin waren bereits mehr Flüchtlinge nach Berlin gekommen als im Jahr 2013 insgesamt. Die Behörde werde diesem Ansturm nicht mehr Herr, so begründete der Sozialsenator Mario Czaja (CDU) damals die Entscheidung. Mit den Prognosen für 2015 geht er jetzt vorsichtiger um.

Korrigiert: Bereits im Februar verkündete Czaja, dass er in diesem Jahr mit 20.000 Asylbewerbern rechne – 5000 mehr als zunächst angenommen. Und auch diese Zahl sei nur eine vorläufige, abhängig davon, wie sich Konflikte und Krisenherde weltweit entwickeln. Wie schwankend die Flüchtlingszahlen sind, ließ sich in Berlin in den ersten Monaten des Jahres gut beobachten, als im Januar und Februar fast zehnmal so viele Menschen aus dem Kosovo kamen wie sonst.

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