Nach den mehr als 100 Flugausfällen bei Air Berlin am Dienstag droht laut dem Generalbevollmächtigten der Airline, Frank Kebekus, die Einstellung des Flugbetriebs. „Wenn sich die Situation nicht kurzfristig ändert, werden wir den Betrieb und damit jegliche Sanierungsbemühungen einstellen müssen“, sagte Kebekus.

Konzernchef Thomas Winkelmann kritisierte die spontanen Krankmeldungen einer Reihe von Piloten der Fluggesellschaft scharf. Ein Teil der Belegschaft betreibe ein „Spiel mit dem Feuer“, erklärte Winkelmann am Dienstag. Die Krankmeldungen seien „existenzbedrohend“ für die Airline. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat unterdessen an die Mitarbeiter von Air Berlin appelliert, den Betrieb der insolventen Fluglinie sicherzustellen. Es sei „extrem wichtig, dass der Flugbetrieb weiter läuft“, sagte Cockpit-Sprecher Markus Wahl am Dienstag in Frankfurt am Main. Ansonsten sei ein Lösungsweg am Verhandlungstisch „unmöglich“. Es müsse vermieden werden, dass die Flugzeuge von Air Berlin am Boden bleiben, sagte Wahl. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.