Wie sieht die Bilanz des Jahres 2013 für das Projekt Flughafen BER aus? Kommt drauf an, wen man fragt. „Es ist noch viel zu tun“, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), nachdem er mit dem Aufsichtsrat am Freitag die Baustelle in Schönefeld besucht hatte. Andere Flughafen-Gesellschafter wurden deutlicher. „Auch 2013 war eine Hängepartie“, hieß es in Potsdam. Es wurde viel geändert, umgeplant, neu entworfen. „Aber in die Phase der Umsetzung sind wir am BER noch nicht gekommen.“ Uwe Hörmann, am Flughafen einer der beiden Chefs des Beschleunigungsprogramms Sprint, konnte das nicht ganz entkräften. „Ich hätte mir gewünscht, dass mehr passiert“, sagte er. „Aber wir sind ein großes Stück vorangekommen. Wir stehen viel besser da als 2012.“

Zumindest für die Finanzplaner in den Verwaltungen, die Steuergelder für den Flughafenbau freigeben, war dieses Jahr ein gutes Jahr. Sie mussten bis zu 80 Prozent des eingeplanten Geldes nicht ausgeben, was „auf anhaltende Verzögerungen bei Bau und Planung“ zurückzuführen sei, wie Finanz-Staatssekretärin Margaretha Sudhof (SPD) erklärte.

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