Berlin - Trotz neuer Pannen auf der Baustelle in Schönefeld muss Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn offenbar nicht befürchten, entlassen zu werden. „Mehdorn hat unser Vertrauen. Und er ackert mit allen Kräften, dass tatsächlich dieses Projekt zum Erfolg geführt wird“, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Freitag nach einem Krisentreffen der drei Flughafeneigner Berlin, Brandenburg und Bund. Man sei sich über das Ziel einig:

Der Flughafen BER müsse so schnell wie möglich fertig werden. „Da gibt es keinen Dissens“, sagte Wowereit, der auch dem Aufsichtsrat vorsitzt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Staatssekretär Rainer Bomba (CDU) aus dem Bundesverkehrsministerium äußerten sich ähnlich.

Worüber bei dem rund dreistündigen Treffen im Roten Rathaus genau gesprochen wurde und ob dabei Ergebnisse erzielt wurden, blieb offen. Wowereit schloss nur aus, dass bei der nächsten Aufsichtsratssitzung im April ein Eröffnungstermin festgelegt wird. Zu Mehdorns Befürchtung, der BER werden vielleicht erst 2016 an den Start gehen, sagte der Senatschef: „Es kann auch ein anderes Jahr werden. Auch vielleicht schon 2015 – wir werden es sehen.“