Bundespräsident, Kanzlerin und Staatsgäste werden auf den geplanten neuen Regierungsflughafen in Schönefeld noch länger warten müssen als gedacht. Grund dafür sind die Verzögerungen beim Bau des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg International (BER). Sie führen zu einem Domino-Effekt, nach dem zunächst der alte Schönefelder Airport länger genutzt werden muss. Dadurch werden die Flächen, die für den Regierungsairport benötigt werden, nicht frei.

„Da der Regierungsflughafen auf dem Gelände des derzeit noch in Betrieb befindlichen Flughafen Schönefeld errichtet wird, hängen Baubeginn und Fertigstellungstermin des Regierungsflughafens von der Eröffnung des Flughafens BER ab“, erklärte jetzt ein Sprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die für das Projekt zuständig ist. „Erst nach Inbetriebnahme des BER und der damit einhergehenden Verlagerung des zivilen Flugbetriebes, können die baufeldvorbereitenden Maßnahmen für den Bund beginnen.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.