Es geht dabei um vier Gepäck-Ausgabebänder zusätzlich zu den bestehenden acht Bändern, die noch vor dem Airportstart ergänzt werden müssten. Würden sie nach der Eröffnung nachgerüstet, müssten die Passagiere ihr Gepäck auf einer Baustelle entgegennehmen, sagte Amann. „Deshalb scheint mein Petitum so zu sein – nach der Prüfung der Planung – dass wir es jetzt gleich machen.“

Amann nannte keinen neuen Eröffnungstermin für den Flughafen, der wegen Technikproblemen und Planungsfehlern absehbar nicht an den Start gehen kann. Dass Kühlleitungen ohne Isolierung in den Wänden verlegt wurden, sei kein Problem. „Wir reißen nichts ab“, sagte Amann. „Keine neue Katastrophe.“

Überlegt wird im Unternehmen, wo zusätzliche Abfertigungsschalter aufgestellt werden könnten. So soll die Startkapazität von 27 Millionen Passagieren pro Jahr auf 30 Millionen steigen. 2012 waren von den Flughäfen Tegel und Schönefeld gut 25 Millionen Menschen geflogen.

Nach Korruptionsvorwürfen nehmen die Ermittler weitere Firmen unter die Lupe. Details wollte die Staatsanwaltschaft Neuruppin mit Verweis auf das Verfahren gegen den Chef des Märkischen Abwasser-Zweckverbandes nicht nennen. Der 62-Jährige und ein Unternehmer (60), dessen Rohrleitungsbau-Betrieb Trink- und Abwasserleitungen am Flughafen verlegt hat, waren am 24. Januar wegen Verdunklungsgefahr verhaftet worden und sitzen in Untersuchungshaft. (dpa)