Dieses Buch ist eine Zumutung. Es geht um sinnlose Arbeit, merkwürdige Geschäftsführer und um einen unfertigen Flughafen, der wie eine Höhle wirkt. Es sind keine schönen Themen, und sie werden in einem trockenen Stil sowie mit enervierender Detailtreue beschrieben. Ein Lesevergnügen ist das nicht. Doch der Wirtschaftsingenieur Matthias Roth, der auf mehr als 170 Seiten von seiner Zeit als Angestellter der Flughafengesellschaft erzählt, hat eine wichtige Arbeit geleistet. Sein Buch „Der Hauptstadtflughafen“ liefert diverse Hinweise dazu, wie es zu dem Desaster um den Flughafen BER gekommen ist. Es ist eine notwendige Zumutung.

Von Anfang an hatte er ein komisches Gefühl, erinnert sich Roth, der von Juli 2010 bis Dezember 2011 bei der Flughafengesellschaft als Controller gearbeitet hat. „Abends schrieb ich meine Erlebnisse auf“, erzählt der Autor (Jahrgang 1974). Diese Notizen sind die Basis seines Buches.

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