Für manche Berliner ist er eine Lärmquelle ersten Ranges und eine überfüllte Budenstadt, deren Zufahrtsstraßen stets verstopft sind. Für die anderen ist Tegel einer der schönsten Flughäfen der Welt, ein Stück Heimat und eine Erinnerung an die Aufbruchstimmung im alten West-Berlin. Die FDP ist sich sicher, dass der zweiten Gruppe mehr Menschen angehören als der ersten. Am Montag begann sie mit der zweiten Phase des Volksbegehrens, mit dem die Schließung des innerstädtischen Airports verhindert werden soll. Damit das Plebiszit ein Erfolg wird, müssten bis 20. März 2017 mindestens 174.000 wahlberechtigte Berliner unterschreiben.

„Ich bin ich mir ganz sicher, dass wir die erforderliche Unterschriftenzahl erreichen werden“, sagte FDP-Generalsekretär Sebastian Czaja am Montag. Er kritisierte, dass auch die neue Koalition Tegel stilllegen will, sobald der BER in Schönefeld den Betrieb aufgenommen hat.

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