Kurs auf Berlin: Kurz bevor Corona den Flugverkehr größtenteils lahmlegte, steuert eine Easyjet-Maschine Schönefeld an.
Foto: dpa/Soeren Stache

Berlin - Burkhard Kieker verglich Berlin mit einem Bären, der nach langem Schlaf aus der Höhle krabbelt und sich reckt. „Jetzt wird der Puls hochgefahren, und wir verbinden uns wieder mit der Welt“, sagte der Chef von Visit Berlin am Mittwoch. Nachdem die Zahl der Verbindungen während der Corona-Pandemie fast auf null heruntergefahren wurde, nimmt sie nun deutlich zu. „Der Flugverkehr steigt sprunghaft an“, so Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Berliner können wieder ans Mittelmeer und in europäische Städte fliegen. Touristen können Berlin und Brandenburg besser erreichen.“

Bevor der Flugverkehr dank Corona den größten Abschwung in seiner Geschichte erlebte, wurden die Berliner Flughäfen täglich insgesamt von 80.000 bis 90.000 Passagieren frequentiert. Im Sommer stieg die Durchschnittszahl sogar auf 110.000 bis 120.000, berichtete Lütke Daldrup. Dagegen verloren sich im April pro Tag gerade mal tausend Fluggäste in Tegel und Schönefeld, im Mai waren es rund 2000. „Ab heute rechnen wir mit 20.000 Passagieren täglich, für Ende Juli mit 30.000.“

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