Berlin - Die Auswirkungen der Corona-Krise stellen die Bauunternehmen in Berlin und Brandenburg zunehmend vor Probleme. „Die Materialpreise steigen in einem rasanten Tempo und es kommt vermehrt zu Lieferengpässen und Bauverzögerungen“, sagte der Präsident der Fachgemeinschaft Bau, Klaus-Dieter Müller, am Mittwoch. „Wir befürchten gravierende Folgen der explosiven Preisentwicklung für die Baukonjunktur und Stillstand auf den Baustellen, denn eine Entspannung ist in den kommenden Monaten nicht absehbar“, so Müller.

Knapp seien unter anderem Stahl, Fliesen, Holz, Gipskartonplatten, Dämmmaterial und Farben. „Wir haben Situationen verzeichnen müssen, wo innerhalb von 24 Stunden Preissteigerungen von 20 Prozent eingetreten sind“, sagte Müller. Es sei „fast nicht möglich“, größere Bauvorhaben in Holzbauweise durchzuführen. „Im Bereich der Dämmstoffe ist überhaupt nichts verfügbar, Stahl hat Lieferzeiten von sechs, acht Wochen.“

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