Die Abstände sind denkbar knapp, das allgemeine Niveau ist niedrig, aber dennoch: Das gab es noch nie in Berlin seit 1990. Die Linke ist bei der sogenannten Sonntagsfrage („Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Wählen wären?“) erstmals überhaupt stärkste Partei in der deutschen Hauptstadt geworden.

Zwar liegt sie mit ihren 20 Prozent (siehe Grafik) im Februar nur hauchdünn vor SPD und CDU (jeweils 19) und Grünen (18), doch vorn ist vorn. Theoretische Konsequenz: Lautete so das tatsächliche Wahlergebnis, kämen die demokratischen Sozialisten kaum daran vorbei, den Regierenden Bürgermeister zu stellen. Falls es eine Regierungskoalition unter ihrer Führung gäbe.

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