Frank Steffel hat sich mit seiner Dissertation viel abverlangt, aber das  war ihm offenbar bewusst. „Als aktiver mittelständischer Unternehmer und Wirtschaftspolitiker eine Dissertation fertigzustellen, bringt einige besondere Schwierigkeiten mit sich“, lautet der erste Satz im Vorwort. „Wenig zusammenhängende Zeit“ habe er gehabt und die Gefahr vor Augen, „den wissenschaftlichen Anspruch zu vernachlässigen“.

1999 reichte der CDU-Politiker seine Arbeit an der Freien Universität (FU) ein, zwei Jahre bevor er als Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl gegen Klaus Wowereit antrat – und verlor. Er war ehrgeizig, galt als politisches Talent. Aber war Steffel auch ein guter Wissenschaftler?

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