Berlin - Es war angerichtet. Eine leere Startbahn, ein windiger, aber lauer Sommerabend, 3000 streng auf Impfnachweis, Genesenen-Status oder Negativ-Test kontrollierte Feierwillige. Das war der Rahmen für das Freedom Dinner am Samstagabend auf dem ehemaligen Flughafen Tegel. Die zuvor laut gewordene Kritik an der 500.000 Euro teuren Werbeveranstaltung für die Tourismus- und Messemetropole Berlin spielte an dem Abend kaum eine Rolle.

Die Besucher erfreuten sich an dem Ereignis, dem würdigen Abschied von West-Berlins einstigem Tor zur Welt, an dem Abend in einem einzigartigen Ambiente, an so manchen Spritzeinlagen der Flughafenfeuerwehr und ja, so schien es, offenbar sogar an Michael Müllers Rede. Der Regierende Bürgermeister stand auf den Stufen einer Fluggasttreppe und sprach von einem „fantastischen Bild“, das die 3000 Menschen an den weiß eingedeckten langen Tafeln abgaben.

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