Wenn Siegfried Lewerenz durch Berlin fährt, geht sein Blick immer öfter nach oben – auf die Dächer der Stadt. „Ich schaue, wo man bauen kann“, sagt der 60-Jährige. Lewerenz hat sich mit dem Rechtsanwalt Eike Winckler, einem Planungsbüro und einer Baufirma zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um die Idee umzusetzen: „Arge innovative Dachaufstockung“ nennt sich die Gruppe.

Könnte sein, dass sie bald gut zu tun bekommt. Denn auf Berlins Dächern gibt es nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein Potenzial zum Bau von rund 50.000 Wohnungen. Das heißt: Die vielleicht größte Baulandreserve liegt nicht auf den Feldern, sondern auf den Häusern der Hauptstadt. Zurzeit werden jedoch nur etwa 500 Wohnungen jährlich auf den Dächern gebaut. „Wir wollen das auf mindestens 1.000 Wohnungen pro Jahr steigern“, sagt Bau-Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup.

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