Die Gestelle sind zusammengeschraubt, die Betten bezogen. Die Helfer sitzen herum. Nach der Arbeit habe ich mich mit zwei Freundinnen auf den Weg zu einer der neuen Berliner Notunterkünfte gemacht. In der Turnhalle des Freizeit- und Erholungszentrums (FEZ) in Köpenick sollten vergangene Woche 200 Flüchtlinge einziehen. Ich will sehen, wie das funktioniert. Was die Helfer bewegt. Ob Berlin diese Situation noch bewältigen kann.

Wir betreten die Turnhalle. Zunicken, Umarmungen, man kennt sich. „Bist du das, von Facebook?“ In Berlin ist längst eine Helferszene entstanden. Im provisorischen Büro gibt es ein Namensschild, dann warten. Einzige Anweisung: Wenn sie kommen, seid einfach Mensch.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.