Als die Vernehmung der Freundin von Maryam H. an diesem Freitag vor der Schwurgerichtskammer seit eineinhalb Stunden läuft, fängt die Zeugin an zu weinen und der Vorsitzende Richter unterbricht die Verhandlung für einige Minuten. „Ich bin sehr traurig“, begründet die Zeugin nach der Pause ihre Tränen. „Niemand von Maryams Familie war bei ihrer Beerdigung, niemand hat sich um das Begräbnis gekümmert. Als ob sie niemanden gehabt hätte“, sagt die 28-Jährige und ringt noch immer sichtbar um Fassung. Dabei habe Maryam H. ihrer Familie so sehr geholfen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.