Berlin - Hat Verdrängung auch ein freundliches Gesicht? Spekulanten, die Mieter verdrängen, sind die Bösen, so lautet ein gängiges Feindbild auf dem umkämpften Berliner Wohnungsmarkt. Was aber tun, wenn die Gentrifizierer auch die Guten sind? Zwei Beispiele dafür gibt es aktuell in Kreuzberg.

Erstes Beispiel: Der Kiez-Buchladen Kisch & Co. muss laut eines Gerichtsurteils vom Donnerstag nach 24 Jahren aus der Oranienstraße wegziehen. Hinter dem Luxemburger Immobilien-Fonds, dem das Haus gehört, steckt angeblich eine schwedische Milliardärsfamilie, die eine Stiftung für Menschenrechte fördert. Auf sehr verschlungenen Wegen käme die erhöhte Miete womöglich guten Zwecken zugute.

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