Berlin - Plötzlich ist sie da und steht in der ersten Reihe. Greta Thunberg blickt ernst auf die vielen Menschen, die sie umringen. Sie ist klein, das fällt jetzt besonders auf, weil das Transparent, das die Schüler und Studenten in der ersten Reihe des Demonstrationszuges vor sich her tragen, ihr fast bis zur Nasenspitze reicht. Die Schwedin hat eine weinrote Winterjacke an, ihre Haare sind wie fast immer zu zwei Zöpfen geflochten. Ihr Blick ist ebenso streng wie ihre Frisur, sie runzelt die Stirn. Sie ist ein Star hier, für viele der Kinder ein Vorbild, mit 16 Jahren schon eine Ikone der Ökobewegung. „Greta, Greta“, rufen einige Grundschülerinnen und machen Handy-Fotos. Doch Greta Thunberg ist nicht hier, um gute Stimmung zu machen, sie ist keine selbstoptimierte Gute-Laune-YouTuberin, die Schminktipps gibt. Gretas Message ist politisch und äußerst eindrücklich: Der Menschheit läuft die Zeit davon. Der Klimawandel wird die Welt zerstören, wenn die verantwortlichen Politiker, die alte Generation, nicht schnell handeln.

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