Noch hängen an der Fassade Transparente mit der Aufschrift „Wir wollen bleiben“, „Milieuschutz ernst nehmen“ und „Senat, kauf unsere Stadt zurück“. Aber die Mieter des Hauses Zossener Straße 18 in Kreuzberg können aufatmen. Obwohl der Kaufvertrag bereits ausgehandelt war, gehört ihr Haus künftig keiner luxemburgischen Briefkastenfirma. Vielmehr wird ein landeseigenes Unternehmen Eigentümer.

Der Aufsichtsrat der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) stimmte am Montag zu, das Wohnhaus, das ein privater Eigentümer an die Luxemburger verkaufen wollte, zu erwerben. Möglich wird dies, weil der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in dem Milieuschutzgebiet, in dem das Haus liegt, ein Vorkaufsrecht hat und dieses zugunsten der WBM ausübt. Die WBM muss nun allerdings den hohen Kaufpreis bezahlen, der sich dem Vernehmen nach auf 4,4 Millionen Euro belaufen soll.

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