Es kommt Bewegung in die Entwicklung ums SEZ an der Landsberger Allee. Das einstige Spaßbad der DDR, das vom Senat vor 13 Jahren für einen symbolischen Euro an einen Leipziger Unternehmer verscherbelt wurde, wird demnächst verschwinden. An seiner Stelle könnten gut 600 Wohnungen entstehen, darunter 300 für Studenten sowie 120 Sozialwohnungen, dazu eine Schule, eine Kita sowie neue Angebote für Sport und Freizeit.

Weil der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg diesen Plan des Eigentümers jedoch ablehnt und statt dessen jegliche Veränderung am und im Haus verbietet, schaltet sich jetzt der Senat ein. Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel teilte am Donnerstag mit, dass seine Verwaltung die Verantwortung für das SEZ übernimmt. Damit ist der Bezirk planungsrechtlich entmachtet.

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