Das Berliner Unternehmen Veganz, Lieferant veganer Lebensmittel, hat sich nun endgültig von seinen vier Restaurants in der Hauptstadt getrennt. Wie Firmenchef- und gründer Jan Bredack sagte, seien die Restaurants mit veganer Küche an der Warschauer Straße in Friedrichshain, in der Schivelbeiner Straße in Prenzlauer Berg sowie in der Marheineke-Markthalle in Kreuzberg verkauft worden. „Am Freitag haben wir die Verträge unterschrieben“, so Bredack. Zum Preis machte er keine Angaben.

Käufer ist demnach eine vietnamesische Unternehmerfamilie, die bereits einige vegane Restaurants in der Stadt betreibt – so etwa das Soy an der Volksbühne in Mitte oder das 1990 in Friedrichshain. Laut Bredack sollen die ehemaligen Veganz-Restaurants Ende dieses, Anfang nächsten Jahres wieder eröffnet werden.

Europaweit erste vegane Supermarktkette

Das Unternehmen Veganz selbst war 2011 als europaweit erste vegane Supermarktkette gegründet worden. Zunächst agierte die Firma als Großhändler und betrieb zudem eigene Filialen, in denen ausschließlich vegane Produkte angeboten wurden.

Von der Filialen außerhalb Berlins hatte sich Veganz Anfang 2017 getrennt. Inzwischen hat man auch das Großhandelsgeschäft aufgegeben. Seit Jahresbeginn entwickelt Veganz eigene vegane Lebensmittel und vertreibt sie über fast alle großen Super- und Drogeriemarktketten.