„Sensationell! Der Bauchtanz ausgeführt von der schönen Sophia in den prachtvollen Bier- und Weinstuben zum ‚Verborgenen Veilchen‘. Krausenstr. 71,  Entree frei. Es ladet ein die junge Wirtin“ – Werbezettel wie diesen bekamen die Passanten der Friedrichstraße um 1900 immer wieder in die Hand gedrückt.

Wer aus der Provinz kam, verstand nicht in jedem Falle sofort den Charakter der Etablissements, die sich im heißesten Vergnügungsviertel Deutschlands angesiedelt hatten und Kundschaft suchten. Deutlicher vielleicht diese: Der „Jockey-Club“ in der Dorotheenstraße 93 lockte mit den „schönsten und schneidigsten Sportsdamen der Residenz“, und  die  Bar „Geier Wally“ in der Zimmerstraße 22 versprach „Bedienung von Ausländerinnen“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.