Berlin - „Es ist kalt“, bestätigte Flughafensprecher Hannes Hönemann am Mittwochmorgen. Durch den Bahntunnel, der direkt unter dem Empfangsgebäude des neuen Schönefelder Flughafens in den Airport-Bahnhof mündet, dringe Außenluft in das Gebäude ein. „Von dort wird kalte Luft ins Terminal 1 gesogen“, erklärte er. Ein weiterer Faktor ist die geringe Zahl der Fluggäste und Besucher. „Man hat einberechnet, dass das Terminal gut gefüllt ist und die Passagiere mitheizen“, hieß es bei den Mitarbeitern. „Weniger Menschen im Terminal, weniger Wärme“, fasste Hönemann zusammen.

Anders als berichtet sei die Empfangshalle aber nicht geschlossen worden, betonte der Flughafensprecher. „Sie ist weiterhin zugänglich.“ Fluggäste können sie wie bislang durchmessen, um zu den Sicherheitskontrollen zu gelangen. Allerdings seien die Kontrollen in der Halle nicht mehr an allen Tagen geöffnet, so Hönemann. „Sondern nur an Tagen mit erhöhtem Aufkommen“ – etwa am Wochenende. In der Regel müssen die Fluggäste also zu den seitlich angebauten Pavillons weitergehen. Dort sorgen dann Heizlüfter dafür, dass es den Sicherheitskräften nicht kalt wird, hieß es. „Bei den Security-Schleusen in den Pavillons ist es ein paar Grad wärmer“, hieß es intern.

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