BerlinIn der Berliner Innenstadt werden homo- und transsexuelle Menschen am häufigsten angegriffen oder beleidigt. Zwei Drittel solcher Fälle von Hasskriminalität ereignen sich in Neukölln, Mitte, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg. Fast alle Täter sind männlich.

Zu diesem Schluss kommt eine von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) in Auftrag gegebene Studie. Der von der Camino-Werkstatt erstellte erste Berliner Monitoring-Bericht enthält eine Auswertung der polizeilichen Meldestatistik und Befragungen von Opfern. „Mit dem Monitoring-Bericht wollen wir die homo- und transphobe Gewalt in Berlin transparenter und genauer abbilden“, sagte Behrendt am Dienstag. Der Monitoring-Bericht solle die Arbeit der Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden sowie der Fachberatungsstellen ergänzen.

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