Laura Sophie Dornheim (Bündnis 90/Die Grünen) setzt sich dafür ein, dass Schwangerschaftsabbrüche legal werden. Bislang werden sie nur nicht bestraft.
Laura Sophie Dornheim (Bündnis 90/Die Grünen) setzt sich dafür ein, dass Schwangerschaftsabbrüche legal werden. Bislang werden sie nur nicht bestraft.
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Berlin - Es gibt Dinge, über die in Deutschland nicht gern gesprochen wird. Dazu zählen die klassischen Tabuthemen: Wen man wählt oder wie viel man verdient. Es gibt aber auch Dinge, die wenig öffentlich besprochen werden, weil sie geschlechtliche Dimensionen haben. Sex zum Beispiel. Oder Menstruation, Fehlgeburten und Wochenbettdepressionen. Themen, die aus feministischer Perspektive deshalb verschwiegen werden, weil das Verschweigen dazu beitrage, weibliche Körper zu kontrollieren. Das gilt auch für Schwangerschaftsabbrüche. Ein Tabu, das es laut dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ungewollt Schwangeren erschwert, „einen sicheren Ort und eine qualifizierte medizinische Fachkraft für eine Beendigung der Schwangerschaft zu finden“.

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