Berlin - Unser Treppenhaus hat ein großes Fenster zur Straße, und manchmal bleibe ich auf dem Weg nach oben stehen, schaue raus und freue mich, weil ich vor der Tür mein Auto sehe. Es ist blau und flach. Alt und launisch ist es auch, aber das ist okay. Ich habe das Glück, dass ich auf mein Auto nicht angewiesen bin. Eher braucht es mich, um nicht in der Schrottpresse zu landen. Ich liebe es wie einen alten Gaul, dem ich sein Gnadenbrot gewähre. Im Gegenzug bringt es mich manchmal irgendwohin oder trägt Sachen für mich durch die Gegend. Aber je länger es bei mir ist, umso mehr wird mir bewusst: Es gehört eigentlich nicht hierher.

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