Berlin - Mehrere zehntausend Berliner Mieter müssen bereits vom nächsten Monat an weniger Miete zahlen. Der Grund: Zum 23. November tritt die zweite Stufe des Berliner Mietendeckels in Kraft. Danach ist eine Miete verboten, die die neu definierten Mietobergrenzen inklusive Zu- oder Abschlägen um mehr als 20 Prozent überschreitet. Die als überhöht geltenden Mieten sind dann abzusenken. Allein die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, die rund 325.000 Wohnungen besitzen, werden für rund 28.000 Wohnungen die Miete verringern, wie eine Umfrage der Berliner Zeitung bei den Unternehmen ergab. 

Die Gewobag ist unter den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften das Unternehmen, bei dem am meisten Haushalte von der Absenkung profitieren: Für rund 6500 Wohnungen verringert sich bei der Gewobag die Miete – im Schnitt um 39 Euro monatlich. Überhöhte Mieten werden laut Gewobag zum Stichtag am 23. November 2020 abgesenkt und mit der folgenden Dezembermiete verrechnet. „Den höchsten Anteil an Wohnungen, die oberhalb der Mietobergrenze liegen, verzeichnen wir innerhalb unserer Bestände in der Baualtersklasse 1919 bis 1949, den niedrigsten in der Klasse 2003 bis 2013“, sagt Unternehmenssprecherin Anne Grubert.

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