Berlin - Berlins Datenschutzbeauftragter Alexander Dix hat den Umgang der Berliner Staatsanwaltschaft mit der sogenannten Funkzellenabfrage scharf kritisiert und gesetzliche Änderungen bei der Verwendung dieses Fahndungsinstruments verlangt. Dabei werden unterschiedslos und massenhaft die Handy-Verbindungsdaten von Personen erfasst, die sich zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Stadtgebiet aufhalten.

Die Berliner Polizei verwendete die Funkzellenabfrage unter anderem, um der Brandstifter habhaft zu werden, die überall in der Stadt Autos in Brand setzten. Anfang 2012 räumte die Polizei ein, dass sie zwischen 2008 und 2012 bei 410 solcher Abfragen rund 4,1 Millionen Verbindungsdaten erhoben habe, darunter 1000 Klarnamen von Handybesitzern.

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