Was soll der Amsterdamer in Amsterdam, wenn da nichts los und es außerdem gefährlich ist? Geschlossene Restaurants in der Innenstadt. 
Foto: Robin Van Lonkhuijsen/ANP/dpa

Amsterdam - Selten habe ich eingeborene Amsterdamer in meinem Umfeld so interessiert gesehen wie derzeit, wenn das Gespräch auf die langweiligen Herkunftskäffer ihrer zugezogenen Freunde kommt. Bewohner des Grachtengürtels – also jenes Zirkels Amsterdams innerhalb der Prinsengracht – wird man entweder durch Geburt, also wenn man beispielsweise Erbe eines herrschaftlichen Grachtenhauses ist, oder man hat es in der Wirtschaft, Politik oder Medien zu Rang und Namen gebracht. Grachtengürtelbewohner führen ein von normalen Niederländern entrücktes Dasein und verachten normalerweise demonstrativ alles, was sich in der barbarischen Wildnis der Vororte, oder schlimmer noch: außerhalb der Metropolregion Randstad, abspielt.

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