Wer für die kommenden 20 Jahre die Gas- und Stromnetze in Berlin betreiben wird, ist nach dem Gerichtsurteil zur Vergabe des Gasnetzes völlig offen. Wie berichtet, hatte das Landgericht am Dienstag auf eine Klage der Gasag hin wegen rechtlicher Mängel dem Land Berlin die Vergabe des Netzes an die landeseigene Firma Berlin-Energie (BE) untersagt. Damit hat BE zwar den Zuschlag für die Konzession verloren, aber das Gericht hat ihn auch nicht der Gasag zuerkannt.

Damit besteht eine Patt-Situation, die je nach dem Verhalten des Senats, des Abgeordnetenhauses und der Bewerber sich noch über Jahre hinziehen kann, wenn der Rechtsweg bis zum Bundesgerichtshof beschritten wird. Solange könnte die Gasag auf Grundlage von Interimsverträgen das Netz weiterbetreiben. Im Gespräch sind aber auch Kooperationen zwischen den Bewerbern.

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