Es ist ein bisschen langweilig, auf die Oranienburger Straße zu schimpfen, weshalb ich es jetzt nicht tun werde. Sie macht es einem zu leicht. Besser daher, man konzentriert sich auf die zarten Pflänzchen, die dort sprießen, kulinarisch besehen. Eins davon ist das Anfang April eröffnete Restaurant acht&dreissig, das so heißt, weil es die Hausnummer 38 trägt.

Bereits beim Anblick der Terrassentische atmet man erleichtert auf. Sie sind wohltuend schlicht, keine Sessel mit Lounge-Gefühl, keine Shishas, keine Palmwedel. Statt Happy-Hour-Drinks wie am Ballermann kündigt die Tafel einfach nur an, was man drinnen kriegt: moderne deutsche Küche. Und darunter steht noch mal auf Englisch: German Classics – was wohl sein muss, weil die Straße ja fest in Touristenhand ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.