Dass ich bisher noch nicht im Restaurant Oderberger essen war, kann ich nur mit unbewusstem Widerstand erklären. Im Oktober vergangenen Jahres hat das Restaurant im ehemaligen Stadtbad Oderberger Straße eröffnet. Und soweit ich auf Bildern gesehen hatte, war es wunderschön geworden: ein klares, zeitgemäßes Design, das historische Details hervorhebt.

Das Restaurant selbst befindet sich im ehemaligen Heizkraftraum, drei offene Etagen, die an einer fünfzehn Meter hohen Backsteinwand liegen, aus der noch alte Drehregler ragen. Auch den Koch, Matthias Schmidt, ein Brandenburger, mochte ich. Zuvor war er Küchenchef im Restaurant der GLS-Sprachschule auf der Kastanienallee, in dem ich einige Male überraschend gut und für wenig Geld mittaggegessen hatte.

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