Berlin - Denn wo sonst schauen schon Tiger und Pinguine zu, wenn Lesben und Schwule unter freiem Himmel zu Swingmusik tanzen? Auf jeden Fall bei der Gay Night at the Zoo im Berliner Zoo in der Budapester Straße.

Die Party, die im Juni 2005 mit 1 400 Gästen erstmals stattfand, geht am Mittwochabend in eine neue Runde. Die Veranstalter setzen wieder auf eine bewährte Kombination musikalischer Darbietungen. Es spielen zum einen die 55-köpfige Big Band der BVG und zum anderen Luci van Org, die Mitte der Neunziger unter dem Namen Lucilectric mal sehr kurz zum Popstar wurde, weil sie sich aus ganzem Herzen darüber freute, ein Mädchen zu sein. Als weitere Gäste werden Roman Leitner-Shamov, Kay Ray und die Berlin Comedian Harmonists erwartet. Durch den Abend führt Gerhard Hoffmann, Schirmherr ist der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der am Wochenende schon mal für die Veranstaltung warb, indem er sich einen rosa Stoffbeutel mit der Aufschrift „Täglich wilde Szenen“ um den Hals legte.

Nach dem Konzert auf der Zoobühne legt DJane Monique vom Café Fatal (SO 36) auf. Drinks werden übrigens an der Pinguinbar ausgeschenkt. Die Gäste können aber nicht nur trinken und tanzen, sondern auch entlang einer erleuchteten Strecke Teile des Zoos erkunden – vom Raubtierhaus übers Aquarium bis hin zum Robbengehege. Die Party findet im Laufe der Pride Week statt, der Woche zwischen schwul-lesbischem Stadtfest und Christopher Street Day.

Gay Night at the Zoo: Mittwoch, 20. Juni, Einlass ab 19 Uhr am Elefantentor, Budapester Straße, Karten für 17 Euro z. B. bei Bruno’s Berlin und Mann-O-Meter e.V.

www.gay-night-at-the-zoo.com