Berlin - Zwei Hilferufe aus Berlin, einer aus Lichtenberg und einer vom Stadtrand. Beide kommen aus Großkliniken, Maximalversorgern in privater Trägerschaft. Der eine Hilferuf stammt von einer Pflegefachkraft in der Kinder- und Jugendmedizin, der andere von einer Hebamme in der Geburtshilfe. Beide sagen, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann, weitergehen darf. Dass sie die Arbeitsbedingungen nicht mehr hinnehmen, weil sie um ihre Patienten fürchten, um Kinder, Mütter, Babys. „Wir haben nicht mehr genug erfahrenes Personal, weil man alle erfahrenen Pflegekräfte gehen ließ und die freien Stellen nicht alle wieder besetzt hat“, sagt die Krankenschwester aus dem Sana-Klinikum Lichtenberg. Die Hebamme berichtet: „Es ist der Punkt erreicht, an dem etwas passieren muss. Teilweise haben Frauen fast allein entbinden müssen. Das frustriert und macht wütend.“

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