Berlin - Heller, farbechter und dazu noch sehr viel preisgünstiger – der achteckige Bau der Gedächtniskirche am Breitscheidplatz in der westlichen Innenstadt leuchtet in der Dunkelheit wieder strahlend blau. Noch blauer als zuvor.

Denn die neue Beleuchtung des Kirchenoktogons übernehmen seit Montag 718 LED-Strahler, die einer Mitteilung der Kirche zufolge gleichmäßiger leuchten, heller nach außen strahlen und farbechter nach innen als die 96 bisher erforderlichen 400-Watt-Strahler der alten Beleuchtung. Die Glaswände des Kirchengebäudes wurden in den vergangenen Wochen mit neuer Technik ausgestattet. Und wie die Kirchenleitung weiter mitteilt wird trotzdem für die Beleuchtung etwa 75 Prozent weniger Strom verbraucht als vorher.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller und Pfarrer Martin Germer drückten am Montag um 17.15 Uhr gemeinsam auf einen Knopf und schalteten das Licht an. Das neue Beleuchtungskonzept haben die Leitung der Gedächtniskirche und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam ersonnen. Der Senat trägt allerdings einen Großteil der Umbaukosten und die belaufen sich immerhin auf eine Summe von 120.000 Euro. (BLZ)