Berlin - Die Gedenkstele an der Quitzowstraße in Moabit ist unscheinbar. Von ihr führt ein gut 100 Meter langer, gepflasterter Weg zwischen einem Baumarkt und einem Supermarkt hindurch Richtung Norden, wo sich früher der Güterbahnhof Moabit erstreckte. Tausende Juden aus Berlin wurden vom Frühjahr 1942 an über diesen Weg zu den Gleisen 69, 81 und 82 getrieben und von der SS wie Vieh in Güterwaggons gepfercht. Ziel dieser Deportationszüge: die Vernichtungslager wie Auschwitz, Theresienstadt, Riga, Minsk und Lodz.

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