Ein kleiner Waffenschein liegt zwischen einer Schreckschuss-Pistole «Walther P22», einem Magazin und einer Platzpatrone. Die Forderungen nach schärferen Bestimmungen werden lauter.
Foto: Oliver Killig/zb/dpa

Berlin - Bamm, Bamm, Bamm - immer wieder hallen Salven von Schüssen durch die Sonnenallee in Berlin-Neukölln. Gruppen junger Männer stehen am Silvesterabend auf den Bürgersteigen, werfen Böller auf die Straße und fotografieren. Zwischendurch ziehen einige von ihnen Pistolen und feuern in die Luft. Das Mündungsfeuer flackert im Dunkeln, Kugeln fliegen aber nicht. Es sind Schreckschusspistolen. Seit einigen Jahren sind sie in Deutschland immer beliebter und verbreiteter. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht von geschätzt mindestens 15 Millionen dieser Waffen. Der Trend sei beunruhigend, betont der Vize-Vorsitzende Jörg Radek.

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