Berlin - Die Täter wollten perfekt sein, doch sie machten Fehler. Der verwendete Leim auf der Rückseite der angeblich hundert Jahre alten Gemälde war ein moderner Sekundenkleber. Die Bilderrahmen, die Gemälde verschiedener Maler und Epochen einfassten, stammten aus dem Holz ein und desselben Baumes. Und auf den angeblich historischen Fotos aus Wohnzimmern mit eben diesen Gemälden an der Wand, passten manche Gegenstände im Raum nicht in die damalige Zeit.

Eine Vielzahl „stilistischer Fehler“ bescheinigt der Berliner Kriminalhauptkommissar René Allonge der Kunstfälscherbande um Helene und Wolfgang Beltracchi. Noch immer dauern die Ermittlungen an, obwohl im vergangenen Jahr ein Kölner Gericht das Fälscherpaar wegen bandenmäßigen Betrugs zu Haftstrafen von vier und sechs Jahren verurteilte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.