Berlin - Trotz der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Wohneigentum in Berlin ungebrochen stark. Wie das Onlineportal Immoscout24 am Mittwoch mitteilte, sind im Februar dieses Jahres für zum Kauf stehende Eigenheime in Berlin 46 Prozent mehr Kontaktanfragen eingegangen als im Februar des vergangenen Jahres. Für angebotene Eigentumswohnungen in Berlin stieg die Nachfrage im gleichen Zeitraum um 38 Prozent. Die Zahl der Kontaktanfragen für Häuser im Umland Berlins zog sogar um 75 Prozent an. Berlin liegt damit im Trend der sieben größten deutschen Städte. So wie in der Bundeshauptstadt stieg das Kaufinteresse auch in Köln, München, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main.

„Deutschlandweit boomt die Nachfrage nach Wohnimmobilien zum Kauf“, sagt Immoscout-Geschäftsführer Ralf Weitz. Anders als erwartet, liege das aber nicht an einer Verschiebung von der Stadt ins Umland, also an einer Stadtflucht. „Zwar stieg die Nachfrage nach Kaufimmobilien auch in den Speckgürteln der deutschen Metropolen, aber nicht zulasten der Stadtkerne“, sagt Weitz. Allerdings zeigten sich starke regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Städten und ihren Umlandgemeinden.

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